Geschichte der FF-Siegendorf

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Gründungsjahr 1888

 

Gruppenfoto-1800

Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Siegendorf

 

Aus den handgeschriebenen Statuten, die in ungarischer Sprache abgefasst sind und im Archiv der Gemeinde Sopron aufliegen, geht hervor, dass diese am 28. März 1889 geschrieben worden sind

Aus den letzten Nachforschungen geht aber deutlich hervor, dass es in Siegendorf etliche Jahre früher Männer gegen haben muss, die die vorhandene Feuerwehrspritze bedienen konnten

 

 

 

Übersetzung

 

Stempel: Archiv Komitat Sopron

79/1891 Zl. Ausld: 12 Gruppe a2

I.

Anschrift: Freiwillige Feuerwehr Siegendorf

II.

Sitz der FF. Siegendorf, Amts- u. Kommandosprache deutsch

III.

Stampiglie. Feuerwehrembleme/Rundschrift:

Freiwillige Feuerwehr Siegendorf

IV.

Ziel der FF: Fachmännische Brandbekämpfung in Siegendorf und Umgebung

V

Das Ziel der FF ist erreicht

a) durch Unterweisung der Mitglieder im Brandschutz in Theorie und Praxis,

b) nächtliche Brandwache und

c) nötige Hilfeleistung bei Feuersgefahr

VI.

Die Einkünfte der FF bilden

a) Beiträge der Gründungs- und Unterstützungsmitglieder

b) Spenden und Hinterlassenschaften

c) Belohnungen und durch Sammlung beschaffte Geldbeträge

VII

Das Vermögen der FF bilden

Das Grundkapital, die Hilfs- und Ersatzfonds und alle aus den Einkünften erzielten beweglichen und unbeweglichen Gegenständen.

Siegendorf, am 28 März 1889

 

 

Anton Herits, Pfarrer von Siegendorf, päpstlicher Kämmerer, Ritter des Franz-Josef-Ordens, als auch Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Siegendorf, unterfertigte diese Statuten und Moritz Pollak wirkte als Schriftführer.

 

 

Am 25. Juli 1835 entstand in der Nähe des Schulhauses Feuer, und da die Bevölkerung mit der Ernte beschäftigt was, kam die Hilfe zu spät, es verbrannte fast das ganze Dorf samt Schul- Pfarrhaus und Kirche.

 

Eine einzige Hand hätte zur rechten Zeit die Kirche retten können, denn das Schindeldach an der Sakristei brannte lange nur an einem Ende, aber es war eben niemand da, und so griff das Feuer mehr um mehr um sich, bis auch der Kirchendachstuhl Feuer fing, und da die brennenden Holzschindeln vom Wind weit fortgetragen wurden, stand bald der ganze Ort in Flammen.

 

Diese und viele weitere Feuerbrünste des 18. Jahrhunderts sind der Grund, dass in vielen Städten und Dörfern des burgenländisch-westungarischen Raumes Feuerschutzmaßnamen bereits vorhanden waren. Diese feuerpolizeilichen Verordnungen geben Verhaltensregel zur Verhütung von Bränden an und regeln die Durchführung von Löscharbeiten

Auch von der Gemeinde Siegendorf gibt es ein Sitzungsprotokoll vom Jahre 1885, welches diese Verhaltensregeln beinhaltet.

 

 

 
 Sitzungsprotokoll
Aufgenommen durch gefertigte Repräsentanz der Gemeine Czinfalva am 20. November 1885
Gegenstand

Ist die Aufnahme der Statuten in folgende des Auftrages des Löblichen Stuhrichters-Amtes

dto Kismarton Z 7102 1884/1885 über Anordnung der nötigen Maßregeln zur Verhütung

aller Feuer Brünste, wie folgt:

§ 1

Die größeren Grundbesitzer sind verpflichtet, ihre Frucht in der Entfernung von wenigstens

einer Viertl Stunde außer dem Orte am freien Felde aus zu dreschen. Den kleineren

Grundbesitzern ist es jedoch gestatten ihre Früchte in den Scheunen aus dreschen zu können.

§ 2

Die kleinen Besitzer sind gehalten, die ausgedroschenen Strohvorräte unter Dach zu bringen,

und sollten dieses nicht tun können, so sind dieselben gehalten die Strohtristen weit

entfernt von den Gebäuden entweder in den Gärten oder außer dem Orte am feien Felde

aufzuschobern, und im Sommer überhaupt aber unter der Schnitteinfuhrs und Druschezit

in ihren Höfen stets gefüllte Bedinge, Fässer etc. gefüllt mit Wasser zu halten, auch ist

jeder Nachbar verpflichtet seine Holzvorräte, auf weiter entfernten Plätzen oder Gärten

zu halten.

§ 3

Im Sommer überhaupt aber unter der Einfuhrszeit und Dreschen, darf niemand in

den Höfen und in der Nähe von Stroh, Tabak rauchen. Auch sind alle Eltern verpflichtet,

jede Zeit die Zindhölzchen auf einem den Kindern unzugänglichen Plätzen und wo

möglich versperrt zu halten. Die Hausfrauen müssen bei Brotbacken, Sechtlen und

überhaupt bei größeren Heitzens stets ein Gefäß mit Wasser gefüllt halten.

§ 4

Die in der Gemeinde bisher üblichen Nachtwachen, nämlich: Vormitternacht 2 Personen,

und Mitternacht 2 Personen, dann außer dem der rufende Nachtwächter bleiben hier auch

außer ferner in Kraft, nur wird bestimmt, dass die Gemeinde Verstehung abwechselnd

darüber Aufsicht halte, und die Säumenden bestraft.

§ 5

Bei Ausbruch eines Feuers s ist die Gemeinde Vorstehung verpflichtet, sogleich am

Ort und Stelle zu erscheinen, und wegen Verhinderung des Weitergreifens Anordnung

und Führung der Löschrequisiten zu übernehmen.

§ 6

Dem leitenden Vorstande haben demnach alle Bewohner unbedingten Gehorsam

bei ansonstiger Strafe zu leisten.

§ 7

Denen mit Feuerlösch Requisiten erschienen- den Fremden Feuerlöschverein,

so wie den von der Gemeinde exmittierten ist die Fuhr und etwaige Aufwartung

der Mannschaft aus der Gemeinde Cassa zu leisten.

§ 8

Wer sich gegen diese Statuten versündigt oder der Gemeinde Vorstehung keine

folge leistet, wird zum erstenmahle mit ? Fl im Wiederholungsfalle aber nach

dem XL.Ges.Art. vom Jahre 1879 enthaltenen 141 u. ³ 142 zu Gunsten des

Ortsarmenfondes unnachsichtlich bestraft werden.

Geschlossen und gefertigt Siegendorf am wie oben

 

Nowak Richter

Anton Reimann

Kaspar Schaja

Lukas Mikatsch

 

 

Ein Auftrag zur Bildung von Feuerwehren war bis jetzt noch nicht erteilt worden. Dies wird erst durch die feuerwehrpolizeiliche Regierungsverordnung von 1888 und die feuerpolizeilichen Verordnungen des Ödenburger Komitats von 1889 geregelt.

 

 

Im Laufe der Recherchen ergab sich aber die Tatsache, dass das Gründungsjahr der FF Siegendorf das Jahr 1887 gewesen sein muss. Dies kann man mit zwei Zeitungsartikeln belegen. So steht in der Ödenburger Zeitung vom 18. November 1886, dass in Siegendorf noch keine Feuerwehr gegründet worden war:

 

18. November 1886

 

„Schadfeuer. Während gestern ein großer Teil der Bewohner von Siegendorf am Jahrmarkt in Ödenburg war, ein bedeutender Teil in der Fabrik oder anderwärtig beschäftig gewesen ist, erklangen wehmütig die Kirchen-Glocken und signalisierten den Ausbruch einer Feuersbrunst – die wahrscheinlich durch sich alleine überlassene, und mit Zündhölzern spielende Kinder entstand.
Binnen kurzer Zeit standen zehn Wohnhäuser, meistens mit Stroh gedeckt, in Flammen, da im ersten Moment keine Hilfe zur Hand war. Wäre in Siegendorf eine organisierte Feuerwehr, währen nur ein paar beherzte, umsichtige Männer gleich da gewesen, so hätte das Feuer gleich unterdrückt werden können, so aber musste dem verheerenden Element längere Zeit freier Spielraum gelassen werden, bis als rettende Engel die wackereren Feuerwehrmänner aus Eisenstadt erschienen, und vereint mit den Ortsinsassen das Unglück lokalisiert haben."

 

19. Juli 1887

 

Neun Monate später verfasste Pfarrer Anton Herits in derselben Zeitung einen Artikel über ein Feuer in Siegendorf und lobt die neu gegründete Feuerwehr. Demnach musste in den Wintermonaten, wop die ländliche Bevölkerung Zeit hatte, der Verein gegründet worden sein. Wörtlich steht in der Ödenburger Zeitung.

Siegendorf, den 19. Juli 1887 (Große Feuergefahr, Feuertaufe der neu gebildeten Siegendorfer Feuerwehr. Gestern schwebte unsere Gemeinde in großer Gefahr, der wir nur durch Gottes Vorsehung und das schnelle und kluge Eingreifen der hiesigen, erst jüngst gebildeten Feuerwehr unter umsichtiger Leitung des hier stationierten Eisenbahnbeamten Herrn Alois Eder, als Kommandanten der Feuerwehr, entging.

Daher ein aufrichtiges, dankbares „Hoch" auf diese echt humane Institution, auf die Feuerwehr! – die sich so brav bewährt, möge in jeder Gemeinde ein solcher Verein sich bilden und mögen alle besonnenen Element zusammengreifen, dass solche Vereine mit dem Nötigen gehörigen ausgerüstet werden. Anton Herits, Pfarrer."

Das Pfarrer Herits bei der Abfassung der Staturen als Gründungsjahr 1889 angibt, dürfte auf eine Vergesslichkeit oder Verschiedenartigkeit der seinerzeitigen Interpretation zurückzuführen sein. Präses Wimmer hat in den Statuten von 1899 diesen Fehler teilweise korrigiert.

Präses Anton Herits sparte aber auch nicht an gerechtfertigter Kritik, die er in einem weiteren Artikel vom 23. März 1988 artikulierte:" Unsere junge Feuerwehr in Siegendorf hat nun bereits

 

wiederholt in Feuer- und Wassergefahr sich als ein braver tüchtiger Verein bewährt. Schade, dass sie noch immer so hilflos und nicht recht ausgerüstet dahin vegetiert. Ohne gehörige Feuerspritze, ohne die unumgänglich nötigen Feuerwehrapparate sind diese braven Männer nur auf ihre Bravour und Bereitwilligkeit, in der Not zu helfen, angewiesen.

Genauer Angaben über die Feuerwehr und Siegendorf lassen sich aus dem Ödenburger „Comitat-Kalender" aus dem Gemeindejahr 1889" („Ein gemeinnütziger Geschäfts- und Auskunfts-Kalender") herauslesen. 

 

Zeitungsartikel-Herits

 

 

 

 

 

Ein weiteres Sitzungsprotokoll des Siegendorfer Gemeinderates von 1893 gibt Auskunft, auf welche Art und Weise damals Ausrüstung für die Feuerwehr besorgt wurde.

 

Sitzungsprotokoll

Aufgenommen durch die Repräsentanz der Gemeinde Siegendorf am 9. Juli 1893

Gegenstand

 

Ist die Beschlussfassung über die wissartige Zahlung der angeschafften Feuerspritzen für die Gemeinde Feiwilligen Feuer-Verein.

Es wurde beraten und zum Beschluss gebracht:

 

Das zu Bestreitung der Feuerspritze

 

59 Bauern a 4 FL macht 236 FL

Auf 171 Kleinhäusler a 2 FL 50 l 427 FL 50 L

Davon zahlt Herr Ritter

Conrad v. Patzenhofer 100 FL

Zusammen 763 FL 50 L

 

Wir ermächtigen den HC Verstand diese Beträge von den einzelnen Hausbesitzern einkassieren zu können.

 

Der Sitzungsbeschluß geschlossen und gefertig

Novak Richter

Karoly Gollubits

Johann Prior Josef Szorger

Gaspar Wlaschitz Schlögl Mathias

Andreas Schaja Neumann

Mates Welkowitsch Kaspar Schaja

Franz Wimmer Paul Fritz

Jakob Golubich Georg Wlaschitz

Demeter Szucsich

 

Erste Feuerwehrfahne

 

Am 27. Juli 1897 wurde auch die erste Feuerwehfahne feierlich gesegnet und der Feuerwehr übergeben. Patin war Olga von Patzenhover, Gattin des damaligen Protektors.

 

 

 

 Mannschaft und Ausrüstung 1900

 

 

Eine interessante Aufstellung von Mannschaft und Ausrüstung der Feuerwehr Siegendorf gibt es aus dem Jahre 1900

 

Präsident: Ferenc Wimmer

Kommandant: Janos Schaja

 

Weiter Funktionen: 6 Offiziere, 5 Unteroffiziere, 12 Techniker, 31 Pumper

Gesamter Stand: 54 Mann

 

Ausrüstungsgegenstände

 

1 Saug- und Druckpumpe

1 Druckpumpe

140 m Druckschläuche

2 Leiterwagen mit FAß und Wanne

30 Eimer

1 Leiter

6 Petroleumfackeln

1 Gestell zum Trocknen der Schläuche

49 Helme

31 Pickel

49 Gurte

3 Signalhörner

1 Trommel

 Gruendungsmitglieder-1887

 

 

 


 

 

 Die Zeit von 1900 bis 1945

 

Für die Zeit vom Beginn dieses Jahrhundert bis zum Ende des 2. Weltkrieges ist dokumentarisch recht wenig festgehalten worden.

 

Bis 1930 konnten 2 Mannschaftsfeuerwehrspritzen angeschafft werden. Als Stützpunkt diente der Feuerwehr das alte Spritzhaus in der Berggasse.

 

 

 

 FF Haus-Berggasse

 

 

Übung mit der Motorspritze

 

 

 

 uebung-motorspritze uebung-motorspritze2 
 uebung-motorspritze1  

 

 

Eine noch bis heute sichtbare Würdigung und Anerkennung durch die Bevölkerung und der Gemeinde war, dass in den Jahren 1934 bis 1936 das alte Feuerwehrhaus neben dem Nodbach unter Kommandant und Bürgermeister Josef Gollubits, errichtet wurde. Dieses Gebäude sollte der Feuerwehr bis zum Jahre 1975 viele Dienste erweisen

Mit der Auflösung des Burgenlandes  im Oktober1938  endet auch die Tätigkeit der Feuerwehr auf gesetzlicher Basis. Die Freiwillige Feuerwehr wird  als „Feuerschutzpolizei" in die Ordnungspolizei eingegliedert.

In den Kriegsjahren des 2. Weltkrieges kommt es in Siegendorf auch kurzfristig zur ‚Aufstellung einer Frauenfeuerwehr.

Nach dem 2. Weltkrieg gelang es Kdt .Paul Sprigschitz eine Einsatztruppe zu organisieren.

 

 

FF Haus-st.Margaret

 

 


 

 

 

Ehe-FF-Mitglieder-1956  Ehemalige-FF-Mitglieder-196  Ehemmalige-Kommandanten 
 FF-Hornisten  FF Mitglieder-84  FF Mitglieder 1 84
     

 

 

 marsch1956  Gruppenfoto-1956
Gruppenfoto2 Gruppenfoto-1800

 

 Ehemalige Fahrzeuge

 

 

Opel-Blitz   TLF1000-(1)
 KLF  4Fahrzeuge

 Wiederaufbau

 

 

Nach dem 2. Weltkrieg setzte der Wiederaufbau der Feuerwehr Siegendorf unter Bürgermeister Stefan Springschitz ein. Zum Kommandanten bestellte er seinen Bruder Paul Springschitz, dem es in seiner kurzfristigen Tätigkeit gelang, eine Einsatztruppe zu organisieren.

 

1946 bis 1953

 

Von 1946 bis 1953 stand die Feuerwehr unter dem Kommandanten Bindermeister Johann Emrich.

 

 

1955

 

Zu einer raschen Auffrischung des Mannschaftsstandes kam es, als 1955 der Werkmeister Johann Emrich zum  Kommandanten bestimmt wurde. ‚Diesen verantwortungsvollen Posten hatte Brandinspektor Emrich bis zum Jahre 1980 inne, und die Gemeinde, die Bevölkerung und alle Feuerwehrkameraden sind ihm zu Großen Dank verpflichtet. 

 

 

 Emrich-Johann

 

 

 

Jahr 1956

 

 

Im Jahres 1956 wurden 2 neue Motorspritzen (Rosenbauer 38, RW 80) angeschafft und in Betrieb genommen. Als Patinnen standen damals Hanna Ziegle und Maria Payer zur Verfügung.

 

Fahnenpatinen

 

 

 

Jahr 1966

 

 

Mathias Jagsich wurde zum Kommandantstellvertreter der FF-Siegendorf gewählt.   

Diese Funktion hatte er bis zu Jahre 1980 inne.

 

 

 

 

 jagsits-Mathias

 

 

 

Jahr 1975

 

Unter Johann Emrichs Führung wurde im Jahre 1975 ein neues Feuerwehrhaus im alten Maierhofgelände errichtet. Bei der feierlichen Inbetriebnahme und Segnung durch den Ortspfarrer wurde bei diesem Anlass auch die neu angeschafte Fahne, wie auch die restaurierte alte aus dem Jahre 1897 gesegnet. Die Patinnen dieser Fahnen waren Dora Foltin und Johanna Sprinschitz.

 

 

 

Jahr 1980

 

Am 1. Jänner 1980 übernahm Robert Mayer das Kommando der Ortsfeuerwehr Siegendorf. Unter seiner Führung gelang es der Feiwilligen Feuerwehr Siegendorf mit Unterstützung der Gemeinde und der gesamten Ortsbevölkerung, die Schlagkraft und Einsatzbereitschaft der Mannschaft und des technischen Gerätes auf den modernsten Stand zu bringen. Am 1.6.1980 übernahm Franz Parits sen. den Posten des Kommandantstellvertreters.

 

Mayer-Robert  parits-Franz-sen 
Kdt Mayer Robert KDSt Parits Franz sen.

 

 

 

 

 

Jahr 1982

 

Am 16. Mai 1982 wurde in einem Festakt vor dem Feuerwehrhaus ein lang ersehnter Wunsch der Feuerwehr verwirklicht. Nach einer Felsmesse wurde das Tanklöschfahrzeug TLF 1000 gesegnet und der Feuerwehr übergeben. Autopatin war Monika Zeichmann.

 

 

 

 

 

Fahrzeugsegnung-TLF2  Fahrzeugsegnung-TLF1 
fahrzeugsegnung-TLF TLF1000-(1)

 

Jahr 1984

 

Die Wettkampfgruppe der FF- Siegendorf

 

Nach 25-Jähriger Pause wurde 1984 wieder eine Wettkampfgruppe unter dem Kommando von BI Szorger Leo aufgestellt. Im Frühjahr begannen die jungen aktiven Feuerwehrmänner der FF Siegendorf mit dem Üben und es kann gesagt werden, dass jeder einzelne der Wettkampgruppe sein Bestes gegeben hat. Bei den Landeswettkämpfen in Eisenstadt konnte dann die Wettkampfgruppe das erste Mal nach 25 Jahren das Bronzene Leistungsabzeichen.

In den Folgejahren konnten dann auch bei verschiedenen Bezirks- und Landeswettkämpfen ein 17. Platz in Bronze in Oberwart und ein. Platz in Silber bei den Bezirkswettkämpfen errungen werden. Ganz besonders freute es die Florianijünger der FF Siegendorf, als sie nach so beachtlichen Leistungen, welche in relativ kurzer Zeit zustande gebracht wurden, auch vom Bürgermeister von Siegendorf, Walter Prior, geehrt wurden. Von der Gemeinde wurde der Wettkampfgruppe eine Ehrenurkunde für die zustande grachte Leistung überreicht.

 

 

 

 

Wettkampfgruppe11984

 

1985

 

Am 15.5.1985 übernahm Szorger Leo den Posten des Kommandantstellvertreter 

 

szorger-leo

 

 

 

1988

 100 Jahre Feuerwehr Siegendorf

 

 Mit einer großen Feier beging die Freiwillige Feuerwehr Siegendorf ihr hundertjähriges Bestandsjubiläum. Da durften natürlich Reminiszenten nich fehlen, wofür Ortsfeuerwehrkommandant Robert Mayer mit Bravour sorgte. Zur diesem Jubiläum konnten auch der Landeshauptmann Hans Sipötz und Landtagsabgeordneter Walter Prior begrüßt werden.

 

100jahr-Feier  100jahr-Feier1 

 

Ehrung der Feuerwehrbeiräte Vizebürgermeister Riedinger Matthias und Gemeindevorstand Franz Hiller

 

 Ehrung-Feuerwehrbeiraete

 

 

1989

 

 

Im Jahre 1989 wurde der ehemalige Kommandant der Siegendorfer Betriebsfeuerwehr Ing. Hantsch Ulrich Bezirkskommandant. Diese Funktion verrichtete er bis zum Jahre 1995.

 

Ulrich Hantsch

 

 

 

 

 

1992

 

 

Im Jahre 1992 übernahm Siegfried Zechmeister den Postens des Kommandantstellvertreters von BI Szorger Leo

 

 

 

1997

 

Im Jahre 1997 übernahm Siegfried Zechmeister das Kommando der FF- Siegendorf. Unter seiner Führung konnte im Jahre 1999 ein LFB angeschafft werden. Dieses Fahrzeug ist  mit einem Bergesatz ausgerüstet. Somit 

konnte die technische Stützpunktfeuerwehr den Anforderungen durch die immer höhere Unfallzahl im Verkehr gerecht werden.

 

Mit 1.1.1997 übernahm Trimmal Robert die Funktion des Kommandantstellvertreters

 

Im selben Jahr wurde von HLM Jurkovits Werner die Jugendfeuerwehr in Leben gerufen. Innerhalb kürzester Zeit wuchs die Siegendorfer Jugendfeuerwehr zu einer der größten Jugendgruppen im Burgenland heran.

 

Sigi Trimmal   Werner-Jurkovits

KDT HBI Siegfried Zechmeister

KDST OBI Robert Trimmal

Jugendbetreuer

HLM Jurkovits Werner

 

 

 

1999

 

Am 15.5.1999 wurde das LFB durch Monsignore Josef Hirschel gesegnet und in Betrieb genommen. Dieses Fahrzeug wurde für die technischen Einsätze der technischen Stützpunktfeuerwehr konzipiert.

Patinnen dieses Fahrzeuges waren Dr. Schlaniz Anna, Malits Johanna, Kruisz Christine, Novak Herta und Slama Josefine. Kaufpreis €135.000,00-

 

Patinen LFB

 


 

2001

 

Mit 1.1. 2001 übernahm Franz Parits das Kommando. Am 1.7.2001 wird Roland Schimetits zum Kommandantstellvertreter gewähl.

 

Um die Alarmierung der Feuerwehrmitglieder zu verbessern wurde auch die Handyalarmierung in der FF-Siegendorf eingeführt. Somit stehen der Feuerwehr drei verschiedene Arten der Alarmierung, nähmlich die Sirenen- , Pagerer-, und SMS-Alarmierung über Handy zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil dieser modernen Technik ist, dass auch Mitteilungen für Übungen, Besprechungen ect. an alle gesendet werden können.

 

Austausch der Atemschutzgeräte von PA54 auf PA94 plus.

 

Tag der Feuerwehr 043

 

 

2002

 

Im Jahr 2002 wurde die persönliche Schutzausrüstung auf den neuesten Stand gebrach. Deshalb wurde für alle aktiven Mitglieder eine persönliche Schutzausrüstung die aus einer Einsatzhose,Einsatzjake, Handschuhe,

Flammschutzhaube und einem Einsatzhelm mit Helmlampe angeschaft.

 

Tauchpumpe Mast T20.

 

Umstellung der Verwaltung auf EDV. Installation der Feuerwehrsoftware des Landesfeuerwehrkommandos). Anschaffung von neuen Handfunkgeräten.

 

2003

 

Im Mai  2003 konnte das KDOF in den Dienst gestellt werden. Mit diesem Fahrzeug ist eine Einsatzleitung  möglich. Im hinteren Teil ist eine Einsatzleitzentrale gebaut. Diese ist mit zwei Funkgeräten einer Telefonanlage mit

Internetanschluss ausgestattet. Die Patenschaft wurde von den Firmen Siemens, I & T und der RAIKA übernommen. Kaufpreis € 83.306,00

 

 

Erstmalige Durchführung des TFA (Toughes Firefigter Austria). Dieser Wettkampf ist in Österreich einmalig und darf nur in Siegendorf durchgeführt werden

Es handelt sich hierbei um einen Feuerwehrwettkampf aus dem australischem und amerikanischem Raum. Dieser Wettkampf verlangt dem einzelnen Teilnehmer leistungsmäßig sehr viel ab und soll dem Zuschauer einen Einblick in die Tätigkeiten des Feuerwehrmannes im Einsatz vermitteln.

 

 

 

 

 

 

2004

 

 

Neuerliche Gründing der Wettkampgruppe im Jahr 2004 unter der Leitung von Hodomszki Michael.

 

 

 

2005

 

Am 14.Mai 2005 wurde das ULF-A 2000/400/250  in Betrieb genommen. Diese Fahrzeug verfügt über einen 2000 Liter Wassertank, einen Schaummitteltank mit 400 Liter der geteilt ist. Somit kann zwischen normalen Schaummittel und AFFF schnell gewählt werden. Weiters verfügt dieses Fahrzeug über ein 250 kg Pulveranlage. Kaufpreis € 360.000,00

 

 

 

ULF-018

 

 

Jugendgruppe im Jahr 2005

 

 IMG 2181 IMG 2183 

 

 

2006

 

Umzug in ein Ersatzquartier und Abriss des alten Feuerwehrhauses. Baubeginn des neuen Feuerwehrhauses in der zweiten Jahreshälfte.

AF164   Aufb-Fahrzeughalle-001
Begehung 10.11.06 011  

 

 2007

 

Neueröffnung des Feuerwehrhauses - Eine Investition in die Zukunft

 

Nach nur einjähriger Bauzeit konnte das Feuerwehrhaus am 19. August 2007 feierlich gesegnet und in Betrieb genommen werden.

 

FF-Hausa   Weihe052
Weihe068 Weihe085
 Weihe096  Weihe171

 

2008

 

Durch den Ankauf von 30 Stück Einsatzbekleidung, bestehend aus Stiefeln, Handschuhen, Einsatzjacke und Einsatzhose, wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung persönliche Sicherheit der Einsatzkräfte gesetzt.

Somit gibt es nun für jeden Feuerwehrmann eine eigene Einsatzbekleidung, die dem derzeitig höchsten Sicherheitsstandard entspricht. Die Anschaffungskosten von 30.000,00 Euro wurden von der Gemeinde getragen.

 

 

2009

 

Im Herbst 2009 wurde von der FF-Siegendorf eine Wärmebildkamera angeschafft. Wärmebildkameras werden inzwischen verstärkt eingesetzt, vor allem weil man die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dieser Geräte erkannt

hat und diese auch effizient nutzt. Sie helfen vor allem bei der schnellen Lokalisierung des Brandherdes in verrauchten Räumen, bei der Suche und Rettung von Personen, aber auch bei der Vermeidung von Schäden während der Brandbekämpfung.

 

 

2010

 

Austausch des hydraulischen Rettungssatzes.Da sämtliche Geräte mittlerweile über 12 Jahre alt sind und somit bei der stetigen Weiterentwicklung der Autos schnell an die Grenzen der Leistungsfähigkeit stoßen, wurden

n einer Arbeitsgruppe die aktuellen Geräte getestet. Nach Bewertung der eigenen Anforderungen und resümieren der Auswertungen fiel unsere Wahl auf einen Rüstsatz der Firma Holmatro. Neben der Anschaffung des

Rettungsgerätes selbst, wurden noch sämtliche Zusatzgeräte, welche zur Stabilisierung, Absicherung, Eigenschutz und Patientenschutz dienen zusam mengestellt.

 

2011

 

Teilnahme an den Landesfeuerwehrwettkämpfen mit zwei Gruppen in Bronze in Oslip.

 

 

FLA062   Wettkampfgruppe-jung

stehend: Erdt Nikolaus,Gsellmann Johannes,

Wolfgang Mihalits, Jahoda Hans-Jürgen,

sitzend: Parits Franz, Jurkovits Werner,

Schimetits Roland, Hodomszki Michael,

Vlasic Srecko

Benczak Daniel,Koller Michael,Miko Christoph,

Doerner Domenik, Schimetits Markus, Szimits

Hermann, Michalits MartinWeinreich Mario,

Parasilovac Ivica, Schautz Christian

 

 

 

 

 

 

2012

 

Ankauf eines Mannschaftstransportfahrzeuges.

MTF1

 

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