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Blackout


Ein Blackout ist ein großflächiger, lang andauernder Stromausfall. Wenn in den eigenen vier Wänden für einige Stunden das Licht ausgeht, ist das nicht weiter tragisch, bei einem Blackout jedoch könnten Verkehrschaos, Angst, Panik und erhöhte Kriminalität mögliche Folgen sein. Die Supermarkttüren bleiben verschlossen (oder geöffnet), Bargeldabhebungen sind nicht mehr möglich, Ampeln sind außer Betrieb.

Hohe Wahrscheinlichkeit

In der Risikomatrix der Sicherheitsstrategie Burgenland wird die Wahrscheinlichkeit eines überregionalen Blackouts als hoch und die Auswirkungen als schwerwiegend eingestuft. Ursachen kann ein Blackout verschiedenste haben: Defekte in Kraftwerken, Leitungsbeschädigungen, überlastete Stromnetze oder Sonnenwinde

Schulung in Siegendorf

In Siegendorfer Feuerwehrhaus fand zu diesem Thema am Donnerstag eine Schulung statt. Die Teilnehmer: hochrangige Feuerwehrmänner aus dem Bezirk, aber auch einige Bürgermeister und Gemeindevertreter – im Falle eines Blackouts vermutlich die ersten Ansprechpartner der Bevölkerung. Neben Siebendorfs Bürgermeister Rainer Porics wohnten seitens der Gemeinde auch Sylvia Wesselich, Hans Miko und Gerhard Leidl dem Vortrag bei. Rund um das Thema Blackout informierten zwei Vortragende des Landesfeuerwehrkommandos Oberösterreich im bis auf den letzten Platz gefüllten Sitzungssaal im Siegendorfer Feuerwehrhaus. Was ist ein Blackout, wie kann er entstehen und welche Handlungen können im Fall der Fälle bzw. in der Vorbereitung getroffen werden – diese Fragen wurden im zweistündigen Vortrag erläutert und im Anschluss noch ausgiebig diskutiert. 

Egoismus

Erste Schritte sind im Burgenland getan, um die notwendige Infrastrukturen aufrecht zu erhalten. Im Vergleich mit anderen Bundesländern besteht hier jedoch Aufholbedarf. Am wichtigsten ist es, sich selbst zu schützen. Erst wenn das eigene Leben und das der Nahestehenden in Sicherheit gewähnt ist, wird man anderen helfen können. Der Waffenschrank ist nur bedingt hilfreich, Einzelkämpfer werden in Blackout-Szenarien gegenüber Nachbarn, die sich im Verbund gegenseitig helfen, immer den Kürzeren ziehen. „Ab und zu ein Hallo über den Gartenzaun kann im Blackout-Fall vielleicht ihr Leben retten“, schmunzelte der Vortragende Markus Mair vom Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich.

Vorbereitung

Der Burgenländische Zivilschutzverband nennt einige Möglichkeiten, um im Fall eines Blackouts zu Hause vorbereitet zu sein:

Radio: Batterie- oder Kurbelradio stellt sicher, dass bei einem Stromausfall die

behördlichen Meldungen empfangen werden können (der staatliche Rundfunk muss auch ohne Strom in der Lage sein, 72 Stunden zu senden)

Alternative Heizmöglichkeiten: Kachelöfen, Kaminöfen, Ölöfen, Beistellherde, usw. könnten überall dort, wo ein Rauchabzug vorhanden ist, eingesetzt werden. Fernwärme, Erdgasheizungen oder Heizanlagen benötigen zusätzlich zum Brennmaterial auch elektrischen Strom

Alternative Kochmöglichkeiten: Eine gute Möglichkeit haben die Haushalte mit einem Küchenherd für Holz oder Kohle. Eine alternative Kochgelegenheit ist in Form eines Campingkochers oder Fonduekochers zu empfehlen. In diesem Fall ist auf den Vorrat von Trocken- oder Brennspiritus zu achten.

Ersatzbeleuchtung: Kerzen, Zünder oder Feuerzeug, Kurbel- oder Batterietaschenlampe werden benötigt.

Lebensmittelvorrat: Ein Haushaltsvorrat sollte daher Grundnahrungsmittel und andere leicht lagerbare sowie gut haltbare Lebensmittel enthalten, sodass eine Woche autark gelebt werden kann.

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